FUSSBALL

Fifa-Präsident Gianni Infantino regiert wie Vorgänger Sepp Blatter

Hans-Joachim Eckert, ehemaliger Vorsitzender der Fifa-Ethik-Kommission, ist über die weiter fehlende Transparenz beim Weltfussball-Verband schwer enttäuscht.

Vor seinen Ermittlungen war niemand sicher: Ex-Fifa-Präsident Sepp Blatter nicht, Ex-Uefa-Präsident Michel Platini nicht - oder auch nicht die Legende Franz Beckenbauer. Für sie alle erwirkte Hans-Joachim Eckert in seiner Amtszeit Sperren oder Bussen. Als Vorsitzender der Fifa-Ethik-Kommission hatte er den Auftrag, den von Korruption und Vetternwirtschaft verseuchten Fussball-Weltverband zu säubern.

Argovia-Interview mit Hans-Joachim Eckert
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Einflussnahme von Infantino?

Hans-Joachin Eckert hatte sich damit viele Feinde geschaffen und so wurde der Unbequeme von Blatter-Nachfolger Gianni Infantino stillos abgesetzt. Laut der Plattform «Football Leaks» soll der Walliser Einfluss auf den neuen Ethikcode der Fifa genommen haben. Er hintertreibe selbst gesetzte Ziele, verbiege die Regeln der Uefa und Fifa - und kaschiere das gegen aussen, lauten die massiven Vorwürfe.      

Roland Kündig

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