Foto: az Aargauer Zeitung

Verhandlung

Das war der Prozess zum Vierfachmord in Rupperswil

Die ganze Schweiz schaute nach Schafisheim, wo die Verhandlung zum Fall des Vierfachmordes in Rupperswil stattfand.

Wir fassen für dich zusammen, was am Prozess lief. 

Freitag 16. März

Der vierfache Mörder von Rupperswil AG wird verwahrt. Das Bezirksgericht Lenzburg hat den 34-jährigen Schweizer am Freitag in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen. Es verhängte eine lebenslängliche Freiheitsstrafe und ordnete eine ordentliche Verwahrung an.

Persönlicher Rückblick der Gerichtsreporter
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«Das Urteil»
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Die Reaktionen der Anwälte
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Was sagt man im Bundeshaus zum Urteil?
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Donnerstag 15. März

Heute beraten sich die Richter, um gemeinsam ein Urteil zu fällen. Argovia Gerichtsreporter Michael Wettstein blickt auf die vergangenen zwei Tage zurück. 

Zusammenfassung nach zwei Prozesstagen
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Mittwoch 14. März

Die Pflichtverteidigerin sagte in ihrem Plädoyer, dass der Angeklagte nicht töten wollte. An erster Stelle sei der sexuelle Missbrauch gestanden.

«Er tötete nicht aus Lust»
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Mit emotionalen Worten und Bildern von der Familie aus glücklichen Zeiten, wandte sich der Opfer-Anwalt Markus Leimbacher an die Anwesenden im Gerichtssaal. Er forderte zudem hohe Schadenersatz- und Genugtuungszahlungen für die Angehörigen.

Die Angehörigen sind psychisch gestorben
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Der Gemeindeammann von Rupperswil, Rudolf Hediger, zeigte sich den Medien gegenüber aufgebracht. Die Tat sei bestialisch und die Aussagen des Angeklagten zynisch.

Gemeindeammann von Rupperswil ist schockiert
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Die Staatsanwältin fordert eine lebenslängliche Freiheitsstrafe sowie eine lebenslange Verwahrung. Dies obwohl gestern die Gutachter mit ihrer Aussage, der Angeklagte sei therapierbar, eine lebenslange Verwahrung praktisch unmöglich machten.

Staatsanwältin: Täter handelte besonders skrupellos
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Nach der Staatsanwältin hielt der Anwalt der Hinterbliebenen sein Plädoyer und liess Bilder der Opfer im Gerichtssaal zeigen. Der Angeklagte habe die Opfer «kaltblütig abgeschlachtet».

Entsetzen und Tränen im Gerichtssaal
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Dienstag 13. März

Der Argovia-Gerichtsreporter fasst den ersten Prozesstag zusammen:

Rückblick auf 1. Prozesstag
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Wie haben Zuschauer den Angeklagten erlebt?

Stimmen zum 1. Prozesstag
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Das sagte der Beschuldigte
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Der Argovia-Gerichtsreporter erzählt über den Moment, als am Morgen der Angeklagte den Gerichtssaal betrat:

Wie wirkt der Angeklagte?
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Der erste von zwei Gutachtern erklärte im Verlaufe des ersten Prozesstages, dass der Beschuldigte nicht dauerhaft untherapierbar sei. Damit fiel schon früh eine lebenslange Verwahrung grundsätzlich weg. 

Lebenslange Verwahrung oder nicht?
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Das öffentliche Interesse am Prozess in Rupperswil ist riesig. 65 Journalisten aus dem In- und Ausland berichten von der Verhandlung. Aus Deutschland ist zum Beispiel RTL vor Ort. Ausserdem verfolgen 35 Zivilpersonen den Prozess.

Presseschau vor Prozess
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Foto: az Aargauer Zeitung

Prozessbeginn: Wie ist die Stimmung vor Ort?
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Montag 12. März

Die Anklageschrift wurde erst am Tag zuvor veröffentlicht. Dabei kamen neue Erkenntnisse ans Licht, unter anderem, wie sich der mutmassliche Täter Zutritt verschafft hatte zum Haus. 

Anklageschrift Rupperswil
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Foto: Keystone

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