Foto: ZVG / Architekturbüro Konstrukt AG

Abstimmungen vom 19. Mai

Von A bis Z: Das sind die Entscheide aus den Aargauer Gemeinden

Was wurde in eurer Gemeinde entschieden? Hier findet ihr laufend aktualisiert die kommunalen Abstimmungsergebnisse im Aargau von A bis Z.

A

In Aarau kann das Pflegeheim Golatti saniert werden. Die Stimmbürger von Aarau haben dem Kredit von 7,8 Mio. Franken deutlich mit 5'766 Ja-Stimmen zu 798 Nein-Stimmen deutlich zugestimmt. Ausserdem haben die Stimmberechtigten einer Initiative zur Einführung einer kommunalen Schuldenbremse knapp zugestimmt. Weil der Initiative bei der Beratung im Stadtparlament die Zähne gezogen wurden, bleibt praktisch alles so wie es bisher war. Zum Artikel


B

Im zweiten Wahlgang um einen Sitz als Gerichtspräsident am Badener Bezirksgericht setzt sich Christian Bolleter (EVP) gegen seinen Kontrahenten Christian Fischbacher (SP) deutlich durch. Zum Artikel

In Birrwil ist Stephan Läuchli neuer Gemeinderat. Er hat sich mit 311 Stimmen (absolutes Mehr 216) in der Ersatzwahl deutlich gegen seine Mitkonkurrenten Isabell Landolfo (54 Stimmen) und Bruno Nünlist (52 Stimmen) durchgesetzt.

Buchs bekommt ein neues Primarschulhaus. Die Stimmberechtigten sprachen sich mit 1'268 zu 511 Stimmen deutlich für den Kredit von 19 Millionen Franken aus. Aussserdem bestimmt neu der Gemeinderat bei Einbürgerungen und nicht mehr der Einwohnerrat. Die Stimmbürger sprachen sich deutlich (1'222 Ja zu 525 Nein) für die Änderung aus. Hintergrund der Änderung ist der Fall von Funda Yilmaz.


D

Döttingen hat seit heute einen neuen Vizeammann und eine neue Gemeinderätin: Wie zu erwarten war, wurde Martin Utiger (FDP) als einziger Kandidat als Nachfolger von Lilli Knecht (CVP) für das Amt des Vizeammann komfortabel gewählt. ie parteilose Kandidatin für den Gemeinderat, Ester Blum, wurde bei einem absoluten Mehr von 280 Stimmen von 495 Stimmberechtigten ebenfalls komfortabel gewählt. Zum Artikel


E

In Eggenwil ist Sabrina Meyer neu im Gemeinderat. Sie hat sich überaus deutlich gegen Luise Wien durchgesetzt.

In Erlinsbach war die Nachfolge von Roberto Heller (54, SVP) und Bruno Zimmermann (39, FDP) zu bestellen. Die beiden FDP-Kandidaten wurden kampflos gewählt. Stefanie Stirnemann (35) erhielt 805 Stimmen, Jonas Graf (36) bekam 799 Stimmen (bei einer Stimmbeteiligung von 36,3 Prozent). Zum Artikel


I

Neuer Gemeindeammann von Islisberg ist der bisherige Vizeammann Rolf Roth. Er ersetzt Alexandra Abbt. Im Gemeinderat sitzt neu auch Susanne Wendel Diener.


K

Für den freien Sitz im Stadtrat von Kaiserstuhl wurde niemand gewählt – es gab keine offizielle Kandidatur. 

Im Stadtrat von Kaisterstuhl bleibt ein Sitz frei. Es gab keine offizielle Kandidatur für die Ersatzwahl, deshalb wurde nun auch im ersten Wahlgang niemand gewählt. Vereinzelte Stimmen gingen an folgende Personen: Moritz Weber (13 Stimmen), Urs Heer (7 Stimmen) und Marianne Zimmermann (3 Stimmen). 


M

Für den freien Sitz im Gemeinderat Mellingen ist ein zweiter Wahlgang nötig. Keiner der drei Kandidaten erreichte das absolute Mehr von 422 Stimmen. Györgyi Anett Schaeffer machte das beste Resultat mit 343 Stimmen. Zum Artikel

Äusserst knapp ging eine Abstimmung in Merenschwand zu Ende. Die Stimmbürger haben sich dort gegen den Ersatzbau des sogenannten «Notterhauses» ausgesprochen. Ein entsprechender Kredit von 7 Millionen Franken hat das Stimmvolk mit 538 zu 526 abgelehnt. Die Abstimmung war nötig, weil es gegen den Beschluss der Gemeindeversammlung ein Referendum gab.

Stefan Hänni ist neuer Vizeammann von Mülligen. Weil der freie Gemeinderatssitz noch nicht besetzt werden konnte, kommt es am 30. Juni zu einem zweiten Wahlgang. 


O

Claudia Seewald wurde am Sonntag als neue Gemeinderätin von Obermumpf gewählt. Sie erhält 193 der 225 gültigen Stimmen, auf Vereinzelte entfielen 32 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 32,5 Prozent.

Obersiggenthal hat eine Frau Gemeindeammann: Bettina Lutz Güttler (CVP) ist mit rund zwei Drittel der Stimmen gewählt, Einwohnerratspräsident Christian Keller (Grüne) wird Gemeinderat. Zum Artikel


R

Auch Rietheim hat eine neue Gemeinderätin: Für die Nachfolge von Sina Brunner, die auf Ende Juni zurücktritt, wählten die Rietheimer Stimmberechtigten im ersten Wahlgang Betina Sejdiu (parteilos) mit 79 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 31 Prozent, das absolute Mehr bei 52 Stimmen.

In Rothrist bleibt ein Sitz im Gemeinderat weiterhin frei. Bei der Ersatzwahl hat keiner der drei Kaniddaten das absolute Mehr (898 Stimmen erreicht). Am meisten Stimmen erhielt Stefan Schmitter-Schmid (parteilos) mit 728, gefolgt von Marianne Kamber-Hartmeier (SVP) mit 510 und Marin Bossert-Rüegger (EDU) mit 495 Stimmen. Somit findet am 7. Juli ein 2. Wahlgang statt. Neue Frau Vizeammann ist Daniela Weber-Bürgi (parteilos). 


S

In Schneisingen kämpften im zweiten Wahlgang zwei parteilose Kandidatinnen und ein parteiloser Kandidat um den frei gewordenen Sitz von Martin Robmann (SVP) im Gemeinderat. Bei einer Stimmbeteiligung von rund 55 Prozent erreichte Clara Suter mit 262 Stimmen das beste Resultat. Sie ist damit neue Gemeinderätin von Schneisingen. Zum Artikel

Bei der Bestimmung der Nachfolge von Pascal Furer (SVP-Kantonalsekretär, designierter Grossratspräsident), entschieden sich die Stimmbürger von Staufen (Stimmbeteiligung hohe 47 Prozent) überraschend – und das deutlich – für die Frau: Sie wählten mit 630 Stimmen Denise Berger (37). Der Hypi-Banker Patrick Braun (57) erhielt 438 Stimmen. Zum Artikel


U

In Unterkulm ist die Nachfolge des zurücktretenden Gemeinderats Peter Michel (parteilos) noch nicht geregelt. Keiner der drei Kandidaten schaffte das absolute Mehr. Doch die FDP hat gute Aussichten, ein Comeback im Gemeinderat zu geben: Ihr Kandidat Urs Schläpfer (62) erreichte mit 216 Stimmen mit Abstand das beste Resultat, blieb aber mit 38 Stimmen doch deutlich unter dem absoluten Mehr (254 Stimmen). Zum Artikel


Z

Der Bahnhof Zofingen bekommt eine unterirdische Velostation und mehr Parkplätze für Autos. Die Stimmberechtigten bewilligten den 8,1-Millionen-Bruttokredit mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 79 Prozent deutlich.

2829 Stimmberechtigte sagten Ja, 770 legen ein Nein in die Urne. Die Stimmbeteiligung betrug 46 Prozent. Der Bahnhofplatz des Verkehrskotenpunktes Zofingen kann somit saniert und aufgewertet werden, damit das in der Zukunft erwartete Verkehrswachstum bewältigt werden kann.

Bereits heute ist mit den 720 vorhandenen Veloabstellplätzen der Minimalbedarf nicht gedeckt. Bis ins Jahr 2030 rechnet der Stadtrat mit einem Bedarf von insgesamt 1200 Plätzen. Kernstück des vorliegenden Bauprojekts ist die unterirdische Velostation mit 496 Veloabstellplätzen.

Mit dem Untergraben des Bahnhofplatzes wird zudem das bestehende Bahnhofparking im zweiten Untergeschoss um 32 Parkplätze erweitert. Der Einwohnerrat hatte den 8,1-Millionen-Kredit am 26. November 2018 einstimmig bewilligt.

Gleichzeitig genehmigte er einen Kredit von 1,3 Millionen Franken für die Erweiterung des Bahnhofparkings. Da sich Bund und Kanton namhaft an den Kosten beteiligen, resultieren für die Stadt Zofingen für beide Vorhaben zusammen Nettokosten von rund 5,3 Millionen Franken.


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Quelle: Radio Argovia / Aargauer Zeitung / SDA 19.5.2019

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