Foto: Uster-Input / watson

Bern

Verdächtiger Rucksack war ungefährlich

Der verdächtige Rucksack, welcher am Dienstagabend Grund für die weiträumige Absperrung am Bundesplatz war, enthielt keine verdächtigen Gegenstände.

Eine Person wurde festgenommen. Nach Polizeiangaben trug der Mann eine Softairwaffe bei sich. Diese sei kaum von einer echten Waffe zu unterscheiden, wie Christoph Gnägi, Sprecher der Berner Kantonspolizei, auf Anfrage von Radio Argovia sagte. Passanten hatten kurz nach 21 Uhr die Sicherheitskräfte alarmiert, dass ein bewaffneter Mann beim Café Fédéral in der Nähe des Bundesplatzes einen Rucksack deponiert und Drohungen ausgestossen habe. Die Polizei konnte den Mann wenige Minuten später in der Innenstadt anhalten. Weil er widersprüchliche Angaben zum Inhalt des Rucksacks machte, sperrte die Polizei die Gegend des Bundesplatzes weiträumig ab. Der mutmassliche Täter habe von einem Sprengsatz gesprochen, der sich im Rucksack befinde. Bei dem Mann handelt es sich um eine 39-jährigen Schweizer.

Rucksack ungefährlich

Der Rucksack wurde mit einem Roboter geborgen und in einem gesicherten Fahrzeug abtransportiert. Wie sich herausstellte enthielt der Sack handelsübliche elektronische Geräte und «keine gefährlichen Gegenstände», wie Gnägi sagte. Hinweise auf einen versuchten Terrorakt gibt es laut Polizeiangaben bisher nicht. Zur Klärung des Vorfalls sucht die Polizei weiterhin Zeugen, die Angaben zum Verhalten oder zu Aussagen des Mannes machen können. 

Christoph Wasser

Quelle: sda 2.8.2017

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