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Schweiz

Doping im Schwingsport?

Der ehemalige Spitzenschwinger Martin Grab soll gedopt haben. Eine Dopingkontrolle im Frühling fiel positiv aus. Das berichtet der «Blick».

Martin Grab bekam im Frühling zu Hause unangekündigter Besuch von der Dopingkontrolle. Kurz darauf gewann er überraschend das Zuger Kantonale. Kurze Zeit später trat der 39-Jährige zurück. Jetzt deckt der Blick auf: Die Dopingkontrolle im Frühling fiel positiv aus.
Martin Grab bestreitet, gedopt zu haben. Die B-Probe steht noch aus. 
Unterstützung kriegt Grab vom ehemaligen Aargauer Kranzschwinger und Präsident des Aargauischen Schwingerverbands, Markus Birchmeier: «Er ist ein Schwinger, der die Werte des Schwingens lebt. Wenn er etwas eingenommen hätte, würde er es sagen». Grab sei ein intelligenter Mensch, er wisse, dass er dem Schwingsport mehr schaden würde, wenn er lüge, als wenn er allenfalls gedopt gewesen wäre.

Gleichzeitig betont Birchmeier, es werde immer schwieriger, keine Medikamente einzunehmen, welche nicht auf der Dopingliste stünden. Dies sei mittlerweile eine echte Herausforderung.

Für Martin Grab gilt die Unschuldsvermutung. Die B-Probe soll einen allfälligen Irrtum ausräumen.

Michael Wettstein

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