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Florida

Hurrikan «Irma» schwächt sich auf Kategorie eins ab

Der Hurrikan «Irma» hat sich während seines Wegs über das Festland von Florida abgeschwächt.

Das nationale Hurrikanzentrum stufte den Sturm auf die niedrigste Hurrikan-Kategorie eins zurück, wie es am frühen Montagmorgen (Ortszeit) bekanntgab.

Die Winde hätten sich auf bis zu 135 Stundenkilometer abgeschwächt. Zuvor waren Windgeschwindigkeiten von bis zu 229 Stundenkilometern gemessen worden. Im Laufe des Montags sollte «Irma» vom Hurrikan zum Tropensturm werden, während der Sturm über Nord-Florida ist. Wie gross die Schäden durch den Hurrikan sind, ist noch völlig unklar.

Zahlen und Fakten zu «Irma»

  • 6,3 Millionen: So viele Menschen wurden aufgefordert, sich vor «Irma» in Sicherheit zu bringen.
  • «Irma» war der stärkste je über dem Atlantik gemessene Hurrikan. Sein Auge erreichte die Südspitze Floridas als Sturm der Stärke 4. Im Lauf des Tages verlor er an Kraft, aber nur allmählich an Gefährlichkeit.
  • 4,50 Meter: So hohe Sturmfluten wurden an der Westküste Floridas befürchtet. An der Ostküste reichten aber auch deutlich geringere Höhen, um in der Innenstadt Miamis für Überschwemmungen zu sorgen.
  • Tote und Verletzte: Das war in der Nacht zu Montag noch nicht klar, dafür war das betroffene Gebiet zu gross und die Lage insgesamt zu unübersichtlich.
  • 3,3 Millionen: Das ist die Zahl der Stromanschlüsse, die laut Betreibern von Ausfällen betroffen waren.
  • Mehr als 12'000: Die Zahl der Flüge von und nach Florida, die ausfielen.
  • Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen vor 166 Jahren wurde das Festland der USA binnen eines Jahres zwei Mal von einem Hurrikan der zweithöchsten Kategorie 4 getroffen.
  • Grösser als die Schweiz: Satellitenaufnahmen zeigten die gewaltige Ausdehnung des Sturms - «Irma» ist um ein vielfaches grösser als die Schweiz.
  • Caritas Schweiz hat für die Opfer des Hurrikans «Irma» einen Beitrag von 500'000 Franken zur Verfügung gestellt. Damit finanziert sie die Not- und Überlebenshilfe zugunsten jener Bevölkerungsgruppen, die von den Verwüstungen am härtesten betroffen sind.

Urs Hofstetter

Quelle: sda / Radio Argovia 11.9.2017

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