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Foto: Zur Verfügung gestellt
Reisewelten

Flussreisen im Zeitalter vom Coronavirus: «Wie ein Upgrade»

Im Gegensatz zu vielen Kreuzfahrtschiffen sind die Flussschiffe wieder unterwegs. Die Passagiere freuen sich über die neuen Annehmlichkeiten.

Die Flussschifffahrt hat in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Die Passagiere schätzen den Luxus ihres Hotels, welches sie auf ihrer Reise begleitet. Zum anderen sind die Schiffe kleiner als die grossen Kreuzer auf den Weltmeeren und entsprechend sind auch weniger Passagiere an Bord. Ausserdem halten die Schiffe meist direkt in den Städten und können durch spannende Landschaften fahren.

Aber auch diese Form des Reisens wurde durch das Coronavirus ausgebremst. Nun sind die ersten Schiffe aber wieder mit Passagieren unterwegs. Sehr zur Freude von Simone Weidensee. Die Kreuzfahrt-Direktorin von Rivage Flussreisen ist derzeit auf der nagelneuen Amadeus Imperial unterwegs auf der «Drei-Flüsse-Fahrt»: Rhein, Mosel und Main.

Natürlich ist der Alltag auf einem Flussschiff der aktuellen Situation angepasst. Alle Mitarbeiter auf dem Schiff wurden auf das Coronavirus getestet und auf dem Schiff wird noch mehr gereinigt und desinfiziert also vorher. Die Passagiere müssen vor dem Frühstück kurz Fieber messen und regelmässig die Hände desinfizieren.

Laut Simone Weidensee soll sich aber für die Passagiere so wenig wie möglich ändern. Einige Anpassungen kommt bei den Flussschiff-Gästen aber gut an. So gibt es zu Essenszeiten kein Buffet mehr, sondern jedem Passagier wird das Essen an den Tisch gebracht. «Das ist wie ein Upgrade», sollen einige Gäste an Bord gesagt haben. Andere haben noch auf dem Schiff ihre Reise verlängert, weil es ihnen so gut gefallen hat, erzählt die Kreuzfahrt-Direktorin.

Kein Wunder, den im Moment purzeln die Preise auch bei Flussreisen. So gibt es teilweise bis zu 50% Rabatt auf Premium-Kreuzfahrten. Wer also schon immer mal eine Kreuzfahrt auf den Flüssen Europas ausprobieren wollte, sollte das am besten jetzt machen.