Jubiläum

50 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz

Eine Demokratie ohne die politische Teilnahme von Frauen. Unvorstellbar? Vor genau 50 Jahren war dies noch Realität in der Schweiz.

Kochen, Putzen und Kinder erziehen, das waren die Aufgaben der Frau bis zum Jahre 1971, als das schweizerische Frauenstimmrecht offiziell eingeführt wurde. Natürlich durch die Hilfe von Männern. Es war ein langer und harter Kampf, bis die politische Gleichberechtigung ihren Weg in die Schweiz gefunden hat. Unzählige Pionierinnen haben sich für dieses Recht eingesetzt. Radio Argovia war mit zwei Kämpferinnen im Gespräch.

Stéphanie Mörikofer - Erste Frau in der Aargauer Regierung

Für Stéphanie Mörikofer war von Anfang an klar, dass sie erst politisch aktiv wird, wenn sie das Frauenstimmrecht hat. Als dies dann der Fall war, zögerte sie keine Minute mehr. Vom Sekretariat der FDP stieg sie auf bis hin zur ersten Frau in der Aargauer Regierung. In unserem Interview erzählt sie, was ihr als Frau beim Start in die Regierung geholfen hat.

Interview mit Stéphanie Mörikofer

100 Jahre Frauenzentrale

Passend zum 50 jährigen Jubiläum des Frauenstimmrechts in der Schweiz feiert die Frauenzentrale Aargau ihren 100. Geburtstag. Die Non-Profit Organisation setzt sich für Frauen und ihr soziales Umfeld sowie auch für Menschen in schwierigen Lebenssituationen ein. Die Frauenzentrale ist der Dachverband von 49 Organisationen und Verbänden aus sozialpolitischen, politischen, beruflichen und karitativen Bereichen mit insgesamt 20'000 Mitgliedern. Im Gespräch mit der Geschäftsführerin Marlene Campiche erzählt sie uns, was für eine Bedeutung das Frauenstimmrecht 1971 in der Schweiz hat.

Interview mit Marlene Campiche

Foto: Keystone