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Nomophobie

Es gibt sie wirklich: Die «No-Mobile-Phone-Phobia» - Die Angst ohne sein Smartphone zu leben.

Chatten, spielen, surfen, shoppen - das Smartphone ist zu einem der wichtigsten Dinge in unserem Alltag geworden. Findet man sein Smartphone gerade nicht, bricht man regelrecht in Panik aus. Dafür gibt es einen Fachbegriff: Nomophobie - die Angst davor, über das Smartphone nicht erreichbar zu sein. Der Begriff stammt aus dem englischsprachigen Raum und ist die Abkürzung für «No-Mobile-Phone-Phobia».

Laut Nicole Häuptli von der Suchtprävention Aargau ist der ausgeprägte Handy-Konsum als Ergänzung zum Alltag nicht das Problem. Es wird erst problematisch, wenn das Smartphone zum Ersatz für die reale Welt wird. Oftmals kommt es soweit, weil man keinen Anschluss an die Gesellschaft findet. 

Ein Auslöser für die Nomphobie kann auch das Verhalten der Vorbilder sein. Verbringen die Eltern sehr viel Zeit an ihrem Smartphone, so werden die Kinder ihnen das gleichtun und als normal empfinden. 

Kommt es soweit, dass man sich eine Nomophobie oder eine beginnende Nomophobie eingestehen muss, dann sollte man offen darüber sprechen und viel Zeit mit Menschen verbringen. 


 

 

Oliver Wagner

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