Digital: Notifyme
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Diese neue Schweizer App hilft gegen «Corona-Superspreader»

Die Macher der «SwissCovid»-App lancieren eine neue freiwillige App, mit welcher Corona-Cluster erfasst und eingedämmt werden können.

Was kann die App

«NotifyMe» ist eine neue Schweizer App, welche derzeit entwickelt wird und als zusätzliches freiwilliges Hilfsmittel dazu dienen soll, Corona-Cluster einzudämmen. Oder anders ausgedrückt: Sie hilft gegen «Superspreader». Hinter dem Projekt stehen die Macher der «SwissCovid»-App. Ziel ist es, die Besucher von öffentlichen und privaten Events möglichst effizient und gleichzeitig datenschutzkonform und anonym vor möglichen Ansteckungen zu warnen.

Wie funktioniert die App

Es gilt grundsätzlich zwischen dem Veranstalter und den Teilnehmern eines Events zu unterscheiden. Wobei ein solcher Event ein privater oder geschäftlicher Anlass sein kann.

  • Bei einer Zusammenkunft, einem Event, scannt man mit der App einen QR-Code, der zuvor vom Veranstalter ausgedruckt wurde. Damit ist man als Teilnehmer «eingecheckt».
  • Es werden keine persönlichen Daten erfasst. Beim Check-In wird nur die «verschlüsselte ID» (eine zufällige ID des Ortes) lokal auf dem Smartphone gespeichert.
  • Wenn nach dem Event ein Teilnehmer positiv auf das neue Coronavirus getestet werden sollte, können die anderen Teilnehmer der Zusammenkunft ganz einfach und schnell über die App informiert werden.
NotifyMe App Printscreen

Was muss ich als Veranstalter tun

Für Veranstalter des Events, sei dies eine private Party, ein geschäftliches Treffen oder eine sonstige Versammlung, hält sich der organisatorische Aufwand in Grenzen:

  • Vor dem Event generiert der Veranstalter im Webbrowser «Check-In Codes». Diese QR-Codes können dann ausgedruckt oder auf einem Screen angezeigt werden.
  • Mit einem zweiten privaten QR-Code, den der Veranstalter unter Verschluss hält, können später die Teilnehmer nach einem Vorfall benachrichtigt werden. Dazu muss der Veranstalter nur den privaten QR-Code scannen.

Die offizielle Veröffentlichung der App wird erst noch erfolgen.

Quelle: watson.ch