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Brugg

Streit von zwei Militaristen landet vor Kriegsgericht

Vor zwei Jahren gerieten auf einer Fahrt zwei Militaristen aneinander.

Vor gut zwei Jahren eskalierte ein Streit zweier Angehöriger der Armee in einem Armee Jeep und endete blutig. Der fahrende Vorgesetzte stritt sich mit seinem Untergebenen, weil der Soldat wieder verschlafen haben solle.

Nachdem sich der fahrende Vorgesetzte durch ein wiederholtes "Heb d Frässi" vom hinten sitzenden Soldaten so sehr provoziert fühlte, bremste dieser heftig ab. Durch das Bremsmanöver schleuderte es den nicht angeschnallten Soldaten nach vorne und er schlug sich seinen Kopf an. Der Soldat hatte darauf eine leichte Hirnerschütterung und eine Platzwunde am Kopf.

 

Nach zweijähriger Untersuchung wurde der Fall gestern vor dem Militärgericht in Muttenz verhandelt. Der Soldat blieb der Verhandlung jedoch fern, er verwechselte den Gerichtstermin und war arbeiten.

 

Das Urteil, eine Geldstrafe von je 40 Tagessätzen, für beide Beteiligten werde vom Fahrer nicht akzeptiert. Er wird gegen das Urteil Berufung einlegen.   

Jan van Ditzhuijzen

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