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Aarau Buchs

Schulfusion wird Realität

Die Gemeinden Aarau und Buchs haben die Initiative zur Kreisschule angenommen.

Die grösste Schulfusion im Kanton Aargau kommt tatsächlich zu Stande. Aarau und Buchs sagen beide «Ja» zur neuen Kreisschule Aarau-Buchs.
Die Stadt Aarau stimmte der Fusion deutlich mit über 62 Prozent der Stimmen zu. In Buchs fiel das Ergebnis um Einiges knapper aus - gerade mal 50,5 Prozent der Stimmberechtigten legten ein «Ja» in die Urne. Die Kreisschule Aarau-Buchs nimmt den Betrieb nach dem heutigen Stand im Sommer 2018 auf.

Unterschiedliche Gefühlslage

Es war ein emotionales Thema, verbunden auch mit vielen Ängsten. Deshalb ist Jolanda Urech, Stadtpräsidentin von Aarau, erleichtert und erfreut über das Resultat. «Die Zusammenarbeit sendet ein starkes Signal. In Zukunft könnte es gut sein, dass es weitere Zusammenarbeits-Möglichkeiten gibt.»

Auf der Seite der Verlierer ist man enttäuscht. «Ich musste zuerst einmal leer schlucken, als ich das Abstimmungsresultat gesehen habe», sagt Michael Wittwer, Lehrer und Vize-Präsident des Nein-Komitees. «In Buchs machten nur 21 Stimmen den Unterschied, das ist enorm knapp.» Trotzdem akzeptiere man das Resultat und hofft jetzt auf eine gute Zusammenarbeit mit den Behörden.

Enger Zeitplan

Bereits morgen behandelt der Stadtrat Aarau das Geschäft. «Wir haben einen engen Fahrplan. Vieles ist aber schon aufgegleist», erklärt die Aarauer Bildungsdirektorin Franziska Graf. «Für die Bevölkerung sind die Wahlen der Kreisschulräte wichtig. Diese finden im Herbst statt.»

Die neue Kreisschule zählt rund 3'000 Schülerinnen und Schüler und 500 Mitarbeitende. Im Sommer 2018 soll sie ihren Betrieb aufnehmen.

Quelle: Radio Argovia / Tim Eppler 21.5.2017

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