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Suhr

Primarschülerin mit Lungen-Tuberkulose im Spital

Eine 4.-Klässlerin an der Schule in Suhr ist an Lungentuberkulose erkrankt. Das Kind befindet sich seit drei Wochen im Spital.

Die Tuberkulose steht laut der Weltgesundheits-Organisation WHO weltweit an der Spitze der tödlichen Infektions-Krankheiten. In der Schweiz sei die Tuberkulose allerdings nicht lebensgefährlich, da hierzulande genügend Behandlungsmöglichkeiten mit Medikamenten zur Verfügung stünden, sagt Denise Widmer, Gesamtschulleiterin in Suhr im Argovia-Interview. «Bei unseren Schülern und Lehrern habe ich keinerlei Angst, dass nun irgend etwas passieren könnte, was wir alle nicht wollen», betont Widmer.

Die Eltern aller 1350 Schüler in Suhr wurden am Donnerstag mit einem Schreiben von der Schule über den Fall informiert. Wer in den letzten zwei Monaten mehr als 8 Stunden zusammen mit dem angesteckten Mädchen in einem Raum verbracht hat, könnte sich möglicherweise mit der Lungentuberkulose angesteckt haben. «Das sind knapp 25 Personen, auf die das zutrifft», sagt Denise Widmer. Also die Schulklasse des angesteckten Mädchens. Sie alle müssen im Oktober einen Bluttest machen. Die anderen über 1300 Suhrer Schüler und Lehrer seien nicht betroffen, so Widmer weiter.

Urs Hofstetter

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