Aargau

Mehr Struktur für minderjährige Flüchtlinge - Politik gespalten

Der Verein Netzwerk Asyl Aargau fordert mehr Mittel für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Für die Politik ist mehrheitlich klar: Es fehlt das Geld.

Der Kanton Aargau soll sich stärker für unbegleitete minderjährige Asylsuchende engagieren. Dies fordern neben dem Verein Netzwerk Asyl Aargau auch die Hilfswerke HEKS und Caritas. Netzwerk Asyl Aargau nahm die Forderung zum Anlass symbolisch die Deutschstunde der minderjährigen Flüchtlingen heute vor dem Gebäude des Aargauer Grossen Rates abzuhalten. 

«Es fehlt das Geld» 

SP-Grossrätin Lea Schmidmeister kämpft an vorderster Front für das Anliegen von Netzwerk Asyl Aargau. Gerade junge Menschen zwischen 16 und 18 müssten besser betreut werden, so die Sozialarbeiterin. Bereits heute würden genügend Mittel für unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge aufgebracht, sagte dagegen SVP-Grossrat Pascal Furer im Argovia-Interview. Gleicher Meinung war auch FDP-Mann Josef Bütler: «Wir müssen in unserem Kanton nunmal jeden Franken dreimal umdrehen.»

Quelle: Radio Argovia / Stephan Weber 20.6.2017

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