Foto: Keystone/Gaetan Bally

Schweiz

Mehr Anrufe bei 143

Die freiwilligen Helfer vom Sorgentelefon 143 haben 2017 insgesamt 160'988 Gespräche mit Hilfesuchenden geführt. Das sind 3,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

2017 haben rund zehn Prozent mehr Männer die Schweizer Notrufnummer für eine erste Hilfe gewählt als 2016, wie die Jahresbilanz der Dargebotenen Hand zeigt. Traditionell rufen aber bei Tel 143 nach wie vor deutlich mehr Frauen an - der Männeranteil liegt jetzt bei einem Drittel.

Bei den Gesprächsthemen hat sich wenig verändert: Menschen mit psychischen Problemen sowie Menschen, denen ein Anruf bei Tel 143 bei der Bewältigung ihres Alltags hilft, machten erneut rund die Hälfte der Gespräche aus, wie der Schweizerische Verband "Die Dargebotene Hand" mitteilte.

Wie in den vergangenen Jahren ergab sich bei der Onlineberatung ein deutliches Plus: Die Zahl der Chat- und Mailkontakte stieg um knapp 15 Prozent auf 6158. Die Regionalstellen können nach wie vor nicht alle Chat-Anfragen bewältigen. Ein weiterer Ausbau der Präsenz in diesem wachsenden Bereich sei notwendig, hält der Verband fest.

Karin Flückiger

Quelle: sda 5.2.2018

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