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Schweiz

Konsumentenschutz will mehr Transparenz

155 Millionen Franken bezahlten Pharmaunternehmen an Ärzte, Spitäler und Gesundheitsorganisationen im vergangenen Jahr.

Die Gelder erhalten die Gesundheitsorganisationen für die Forschung, Entwicklung und Bildung. Ausserdem erhalten die Ärzte Gelder von den Pharmariesen, wenn Sie mit Ihren Patienten nach dem Verschreiben der Medikamente einen Umfragebogen ausfüllen. «Das ist eigentlich nur ein Deckmantel. Oftmals bringen diese Studien nicht wirklich viel und dienen viel mehr dazu, die Ärzte finanziell zu entschädigen», so Ivo Meli vom Konsumentenschutz. Deshalb will der Konsumentenschutz mehr Transparenz.

Kritik kommt nicht gut an

Beim Chemie- und Pharmaverband «ScienceIndustries» kommt die Kritik nicht gut an: «Es handelt sich dabei lediglich um Kooperationsgelder und nicht um Promotionsgelder» und «solche Studien sind für die Weiterentwicklung wichtig», sagt Jürg Granwehr. 

Michael Kuhn

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