Foto: az Aargauer Zeitung

Aargau

Junger Eritreer wahrscheinlich ertrunken

Ein 18-Jähriger Eritreer ist am Samstag in der Limmat bei Baden ins Wasse gestiegen, und nicht mehr aufgetaucht. Die Polizei geht davon aus, dass er nicht überlebt hat.

Wahrscheinlich werde heute nicht mehr aktiv nach dem jungen Mann gesucht, teilte die Aargauer Kantonspolizei auf Anfrage von Radio Argovia mit.

Es kommt immer wieder vor, dass Asylbewerber die Gefahren in Schweizer Gewässern unterschätzen, und ertrinken. Die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft hat vor 3 Jahren eine Aufklärungskampagne mit Flyern und Postern gestartet, die an die Asylzentren verteilt werden. Es dauere einen Moment, bis die Wirkung einer solchen Kampagne aufgezeigt werden könne, sagt Philipp Binaghi von der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft zu Radio Argovia. Im letzten Jahr sei die Zahl der ertrunkenen Flüchtlinge zurückgegangen, dies könne mit der Aufklärungskampagne zu tun haben, aber auch mit der Tatsache, dass im letzten Jahr generell weniger Flüchtlinge ins Land gekommen seien.

Die SLRG will die weitere Wirkung der Kampagne abwarten, bevor sie entscheidet, ob weitere Massnahmen getroffen werden sollen.

Flyer und Poster der mehrsprachigen Aufklärungskampagne können hier bestellt werden.

Baderegeln

Die wichtigsten Baderegeln, zusammengefasst von der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft: 

- Nichtschwimmer: maximal hüfttiefes Wasser!

- Kinder nur begleitet ans Wasser lassen – kleine Kinder in Griffnähe beaufsichtigen!

- Nicht überhitzt ins Wasser! Vorher duschen und langsam ins Wasser gehen.

- Baden im Fluss nur für sehr gute Schwimmer!

-Alkohol und Drogen gehören nicht ans/ins Wasser!

 

 

Michael Wettstein

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