Foto: Keystone

Wirbelsturm

Hurrikan «Maria» verwüstet Puerto Rico

Ein Toter, Überflutungen, zerstörte Häuser, ein landesweiter Stromausfall: Die Karibikinsel Puerto Rico ist von einem der stärksten Stürme ihrer jüngsten Geschichte getroffen worden.

Gouverneur Rosselló sagte CNN, ein Mann sei von einem Brett erschlagen worden, das der starke Wind von einem Haus gerissen habe. Über weitere Opfer sei noch nichts bekannt. «Wir haben immer noch kaum Informationen», erklärte er. Es sei noch nicht möglich, mit dem Südosten der Insel Kontakt aufzunehmen.

Hurrikan «Maria» raste am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten bis zu 250 Stundenkilometern über das US-Aussengebiet hinweg. Der Sturm war als Hurrikan der zweithöchsten Kategorie auf den Südosten der Insel getroffen.

Ganze Insel ohne Strom

«Das gesamte Netz ist zusammengebrochen», sagte der Gouverneur. Im schlimmsten Fall könne es Monate dauern, bis die 3,4 Millionen Puerto Ricaner wieder Elektrizität hätten.

Das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami gab unterdessen Entwarnung für das US-Aussengebiet. «Maria» bewege sich langsam Richtung Nordwesten. Der Hurrikan sollte am Donnerstagabend an der Dominikanischen Republik vorbei und weiter in Richtung Bahamas ziehen.

Christoph Wasser

Quelle: sda 21.9.2017

Argovia
Video Icon
Live
  • Argovia
    Argovia