Ertränkte Hunde - Tierschützer mit Petition
Aarburg

Ertränkte Hunde Aarburg: Tierschützer wollen protestieren

Vor dem Prozessbeginn am Donnerstag in Zofingen wollen Tierschützer friedlich protestieren. Sie fordern die Höchststrafe für das angeklagte Ehepaar.

Vor dem Bezirksgericht Zofingen muss sich am Donnerstag, 3. Mai 2018 ein portugisisches Ehepaar verantworten, dass seine Hunde vor anderthalb Jahren in der Aare in Aarburg ertränkt haben soll. Der Mann soll die beiden Rehpinscher mit den Leinen an Stahlrohren befestigt und dann in die Aare geworfen haben, wo sie qualvoll ertranken. Der Grund: Seiner Frau wurden die Hunde lästig. Der Gestank und das Gebell ging ihr auf die Nerven. In einer Petition fordert die Tierschutzorganisation Animal Rights die Höchststrafe für die Angeklagten - also 3 Jahre Gefängnis bedingt. Dabei geht es laut Kurt Amsler von Animal Rights nicht darum, die Richter zu beeinflussen. Petitionen hätten aber eine abschreckende Wirkung für potenzielle Tierquäler, so Amsler gegenüber Radio Argovia. Internationale Statistiken würden zeigen, dass Tierquälerei zurückgegangen sei, seit der Benutzung von Social Media. Denn niemand wolle öffentlich an den Pranger gestellt werden. Um noch mehr Aufmerksamkeit zu erhalten wollen mehrere Tierschutzorganisationen am Donnerstag vor dem Prozess-Beginn vor dem Gerichtsgebäude in Zofingen protestieren. Dabei würden Bilder der Hunde gezeigt und die Petition würde symbolisch übergeben, so Amsler.

Olivia Folly