Boom an Selecta-Automaten wegen Corona-Massnahmen
Rekord

Boom an Selecta-Automaten wegen Corona-Massnahmen

Wegen den geschlossenen Läden und Kiosken schossen die Verkäufe an einigen Standorten vergangenes Wochenende um bis zu 60 Prozent in die Höhe.

Obwohl der Bundesrat die verschäften Corona-Massnahmen am Freitag verkündet hatte, standen am Sonntag vor allem an den Bahnhöfen doch ein paar Menschen verdutzt vor den geschlossenen Läden und Kiosken. Dafür hatten aber die Snack-Automaten Hochkonjunktur.

Egal ob Snacks, Gesichtsmasken oder den «Kaffi to go» - bei den Selecta-Automaten ging am Sonntag die Post ab. Wie Recherchen von Radio Argovia zeigen, schossen die Verkäufe bei den Snack-Automaten wegen den geschlossenen Läden in die Höhe. Das bestätigt Selecta-Sprecherin Sarina Künzli auf Anfrage. Sie spricht sogar von einem Rekord-Tag.

«30 Prozent mehr Artikel verkauft als an einem normalen Sonntag im Winter»

Etwa 230 von den rund 3'000 Selecta-Automaten stehen im Aargau. Dabei hat vor allem einer für einen Umsatz-Rekord gesorgt: Der Automat in der Unterführung des Bahnhofs Aarau.

«Der Automat in Aarau machte sogar 60 Prozent mehr Umsatz!»

Erklärt ist das Phänomen schnell. Die neuen Corona-Massnahmen, welche der Bundesrat vergangenen Freitag verkündet hat, haben zum Boom geführt, ist Sarina Künzli überzeugt.

«Selecta profitiert von der Ladenschliessung am Sonntag»

So sieht die Regelung für Selbstbedienungs-Kühlschränke und Automaten bei Bauernhöfen aus

Die Geschichte rund um den Boom der Selecta-Automaten löste auf der Argovia-Facebook-Seite eine grosse Diskussion aus. Viele fanden es ungerecht, dass die Selecta-Automaten weiter betrieben werden dürfen, Selbstbedienungs-Kühlschränke und Automaten von Hofläden aber nicht. Dem widerspricht das Bundesamt für Gesundheit aber auf Anfrage von Radio Argovia.

Regelung für Kühlschränke und Automaten bei Hofläden