Erfolgreiche Aktion Schulbeginn
Aargau

Bilanz zur Aktion Schulbeginn der Regionalpolizei Aargau

Rund 3400 Ordnungsbussen und 20 Anzeigen haben die Regionalpolizisten in den drei Wochen der Aktion verteilt.

Wie der Verband der Aargauer Regionalpolizeien (VAG) mitteilt, war die Disziplin bei den verschiedenen Verkehrsteilnehmern noch besser als im Vorjahr, in dem rund 1000 Bussen mehr ausgestellt wurden. René Lippuner, Präsident des VAG, ist insgesamt zufrieden mit der Bilanz der Aktion Schulbeginn und dem Verständnis, das bei den Kontrollen vor allem von Autofahrern gezeigt wurde.

Deutlich weniger verständnisvoll reagierten offenbar Velofahrer, die ermahnt wurden, weil das Trottoir anstelle der Strasse genutzt wurde. Hinweise auf die Platzverhältnisse, die dadurch für Fussgänger immer weniger würden sowie auf die Unfallgefahr, schienen nicht für alle Betroffenen nachvollziehbar zu sein.

Auch Fussgänger, deren Blick am Smartphone hängen bleibt und die zudem durch Kopfhörer vo Musik abgelenkt werden, betrachten die Regionalpolizisten immer häufiger als Gefahrenquelle. So würden diese oft ohne die nötige Aufmerksamkeit den Fussgängerstreifen überqueren und erzwingen so ihren Vortritt, wie René Luppiner auf Anfrage ausführt.

Die Aktion Schulbeginn wird vom Verband der Aargauer Regionalpolizeien während den ersten drei Wochen nach Schulbeginn durchgeführt. Sie soll helfen, Automobilisten darauf zu sensibilisieren, dass Schulkinder im Strassenverkehr unterwegs sind und die Kinder dabei unterstützen, sich im Strassenverkehr sicher zu verhalten.

Nadine König
Quelle: Radio Argovia