Quelle: Tele M1

Aufsichtsverfahren

«Grosse Genugtuung»: So reagiert Fandino auf seinen Beschwerde-Erfolg

Der ehemalige KSA-Chefarzt Javier Fandino wurde Ende 2021 wegen Verletzung der Berufspflicht mit 10'000 Franken gebüsst. Nun hat die Aargauer Regierung seine Beschwerde teilweise gutgeheissen. Der renommierte Neurochirurg zeigt sich erfreut darüber.

«Ich nehme den Entscheid des Regierungsrates mit grosser Genugtuung zur Kenntnis und sehe mich in der bisherigen Haltung bestätigt», schreibt Javier Fandino in einer Stellungnahme, die Tele M1 vorliegt. Für ihn sei dieser Entscheid ein Beleg dafür, dass die Vorwürfe falsch und die Untersuchung mangelhaft waren. Ausserdem werde er sich nun in die sorgfältigen Abklärungen der zuständigen Abteilung Gesundheit einbringen. «Mir liegt am Herzen, dass hier vollständige Transparenz geschaffen wird», erklärt Fandino weiter.

Was war passiert?

Der ehemalige Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Kantonsspital Aarau hätte die Regeln der ärztlichen Kunst verletzt. Dieses Ergebnis brachte das Aufsichtsverfahren der kantonalen Abteilung Gesundheit Ende 2021. Fandino wurde deswegen gebüsst. Gegen die Busse in der Höhe von 10'000 Franken hat er sich allerdings gewehrt.

Der Gebüsste verlangte die Aufhebung des Entscheids sowie die Nachbeurteilung der Fälle aufgrund unzureichender Würdigung von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Ausserdem sei ihm das rechtliche Gehör nicht gewährt worden. «Der Regierungsrat hat diese Argumente gewürdigt und das Geschäft nun zur Neubeurteilung an das Departement Gesundheit und Soziales zurückgewiesen», sagt der Regierungsratssprecher Peter Buri auf Anfrage.

Quelle: Beitrag vom 09.09.2020

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 1. Februar 2023 17:32
aktualisiert: 1. Februar 2023 19:29
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