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Gansingen

Todesopfer weisen Schusswunden auf

Die zwei Leichname, die am frühen Sonntagmorgen nach einer Explosion in einem ausgebrannten Einfamilienhaus in Gansingen aufgefunden wurden, weisen Schusswunden auf. Das zeigt die Obduktion.

Die beiden Leichen, die am Sonntag nach einer Explosion in einem ausgebrannten Einfamilienhaus in Gansingen AG gefunden wurden, haben Schussverletzungen aufgewiesen. Derzeit gibt es jedoch keine Hinweise darauf, dass eine Drittperson das Paar getötet hat.
Bei den Toten handelt es sich um den 59-jährigen Hauseigentümer sowie seine 50-jährige Freundin, wie die Oberstaatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Die Identität der Opfer sei mittels DNA-Abgleich festgestellt worden.

Die von der Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg angeordnete Obduktion ergab, dass die Frau durch einen Kopfschuss ums Leben kam. Auch der Mann wies eine Schussverletzung am Kopf auf. Die Tatwaffe, ein Revolver, konnten im Schlafzimmer des Hauses sichergestellt werden. In diesem Raum wurde auch das tote Schweizer Paar gefunden.
Aufgrund des Obduktionsberichts und des Spurenbildes gehen Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei davon aus, dass dass der Mann und die Frau bereits tot waren, als das Feuer ausbrach. In dem abgebrannten Einfamilienhaus wurden drei Gasflaschen gefunden. Ob die Explosion den Brand ausgelöst habe oder umgekehrt, habe nicht mehr festgestellt werden können, schreibt die Oberstaatsanwaltschaft.
Der Brand war am frühen Sonntagmorgen ausgebrochen. Durch die Explosion wurde das Einfamilienhaus fast vollständig zerstört. Die Aussenwände und der Dachstock brannten gänzlich nieder. Auch ein benachbartes Einfamilienhaus wurde durch herumfliegende Teile in Mitleidenschaft gezogen.

 

 

Quelle: sda 22.3.2017

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