Foto: Kapo AG

SCHWEIZ

Anstieg bei Beifahrern als Todesopfer

Im Schweizer Strassenverkehr hat es im ersten Halbjahr 109 Todesopfer gegeben. Auffallend ist dabei die Zunahme bei jungen Mitfahrern.

Den grössten Anstieg bei Todesopfern im Schweizer Strassenverkehr hat es bis Mitte des laufenden Jahres bei Autoinsassen gegeben. Plus 13 Todesopfer im Vergleich zum 2016. Den grössten Teil davon betrifft junge Beifahrer bei Junglenkern, die schwere Unfälle verursacht haben. Für Guido Bielmann vom Bundesamt für Strasse ASTRA «sind einerseits die schwankenden Witterungsbedingungen dafür verantwortlich. Und die nicht angepasste Fahrweise von Junglenkern.»

Junglenker sensibilisieren

Bei der Ausbildung und Weiterbildung von Junglenkern müsse man noch mehr auf die erhöhten Gefahren in der kälteren Jahreszeit hinweisen, so Bielmann. «Damit auch Junglenker wie erfahrene Autofahrer automatisch bei erschwerten Bedingungen jeweils das Tempo drosseln.»

Roland Kündig

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