Foto: Keystone

Good News

Plastikmüll - adiós

Kein Plastikmüll mehr bis 2030: Mit diesen 3 Massnahmen will es die EU schaffen.

Wir haben sie alle schon gesehen – Bilder von Stränden, verdreckt mit Plastikabfällen und von Müll, der zu Hauf im Wasser treibt. Wissenschaftler stellen uns eine traurige Prognose: Falls wir nichts ändern, schwimmen in unseren Ozeanen bis 2050 mehr Plastikteile als Fische. 

Die EU will verhindern, dass es tatsächlich so weit kommt. Die zuständige Kommission hat sich zum Ziel gesetzt, dass es bis zum Jahr 2030 gar keinen Plastikmüll mehr gibt und hat dazu drei Massnahmen beschlossen:

Das Ende der Einwegverpackungen

Wer heute einen Kaffee in einem Einwegbecher konsumiert, der wirft ihn nach dem letzten Schluck häufig in den Abfall. Dies soll sich ändern, so die EU-Kommission. Zukünftig sollen alle Verpackungen wiederbenutzt oder recycelt werden. Dazu will die EU aber nicht auf Verbote setzen. Neue Umweltstandards, bessere Recycling-Methoden und der guten Wille der Produzenten soll dazu ausreichen.

Verbot von Mikroplastik

Häufig wissen wir es gar nicht: Doch in der Zahnpasta oder in Körperpeelings hat es vielfach ganz kleine Plastikteile. Die Kommission will nun den absichtlichen Zusatz von Mikroplastik in kosmetischen Mitteln verbieten.

Kein Schiffsabfall mehr

Geht es nach dem Willen der EU, ist ab sofort auch jeder Hafen verpflichtet, den Müll von Schiffen anzunehmen und auch zu entsorgen. Damit soll den Kapitänen zukünftig die Entscheidung leichter fallen, den Müll nicht einfach ins Meer zu kippen, sondern an Land abzugeben, wo er ordnungsgerecht recycelt werden kann.

Quelle: watson.ch 19.1.2018

Argovia
Video Icon
Live
  • Argovia
    Argovia