Sex im Aargau

Was passiert am Strich in Olten?

Seit 14 Jahren gibt es den Strich in Olten. Warum macht man das? Wie läuft so etwas ab und wie viel kostet es? Ein Augenschein von Christian Bisang und Ramona Gyr.

Diese Seite ist nicht für Kinder und Jugendliche geeignet.

So wie man den Strich in Olten heute kennt, so gibt es ihn schon seit 14 Jahren. Jede Nacht sind 20 bis 40 Prostituierte im Einsatz, so auch Carla. Sie ist 23 Jahre alt, hat dunkle Augen und Haare, ist aus Rumänien und hat einen Sohn. In den Reportagen unten begleitet ihr Carla in ihrem Alltag. 

Das Leben am Strich ist am Tag komplett anders als in der Nacht. Tagsüber trifft man ein abgelegenes, kaum befahrenes Industriegebiet an. In der Nacht fahren die Freier im Sekundentakt an die Haslistrasse, wo sie durchschnittlich 15 Minuten im Zimmer der Prostituierten verbringen.

Reportage: Tagsüber am Strich in Olten
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Reportage: Der Strich in der Nacht
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«Mami der Grossfamilie»

Seit 14 Jahren ist Monika Blaser das «Mami der Grossfamilie». Ihr gehören drei Häuser, in denen die Prostituierten wohnen, schlafen und arbeiten. Monika Blaser erzählt von den Anfängen am Strich in Olten und von den Problemen, die immer wieder auftauchen.

Monika Blaser über die Anfänge am Strich in Olten
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Ein Freier erzählt seine Geschichte

«Ich war schon in solchen Lokalen, da warst du noch nicht mal auf der Welt», sagt Max. Seit einiger Zeit besucht er das Bienenhaus in Schinznach-Bad. Max ist 73 Jahre alt, Rentner und Single. In der Woche ist er drei bis vier Mal im Lokal anzutreffen und gibt monatlich 400 Franken für Sex aus. Es müsse aber nicht immer Sex sein.Genauso wichtig finde er es, sich mit den Damen zu unterhalten. Das ganze Gespräch mit Max hört ihr unten.

Das Interview mit Max
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Foto: biene-huus.ch

Ramona Gyr & Christian Bisang

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