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Aargau

Verwaltung wird wieder mehr überwacht

Der Aargauer Grosse Rat will der kantonalen Verwaltung künftig besser auf die Finger schauen. Daher wird die Geschäftsprüfungskommission (GPK) nach 10 Jahren ihre Arbeit wieder aufnehmen.

Das beschloss das Büro des Grossen Rats. Eine Mehrheit des Büros sei der Meinung, dass die GPK zur Stärkung der Legislative beitragen könne, sagte Grossratspräsident Benjamin Giezendanner zu Radio Argovia. In den Legislaturperioden 2009 bis 2013 und 2013 bis 2016 war die Geschäftsprüfungskommission nicht aktiv. Das Büro des Grossen Rats hatte der GPK in dieser Zeit keine Aufgaben zugewiesen.

"Zielgerichtetes" Vorgehen

Die Geschäftsprüfungskommission kann von sich aus aktiv werden. Auch das Büro oder eine grossrätliche Kommission können der GPK Aufträge erteilen. Die Prüfungen sollen nach Meinung des Büros jedoch "risikobasiert und zielgerichtet" vorgenommen werden. Der GPK gehören 14 Parlamentsmitglieder aus allen Fraktionen an. Präsident ist Marco Hardmeier (SP).

Quelle: sda / Radio Argovia / Jürgen Sahli 26.6.2017

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