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Trump fordert strengere Einwanderungsgesetze nach Anschlagsversuch

Nach dem vermutlichen versuchten Selbstmordanschlag fordert der US Amerikanische Präsident, den Familiennachzug für Einwanderer abzuschaffen

US-Präsident Donald Trump hat nach dem Anschlagsversuch in New York strengere Regeln für die Einwanderung gefordert. Der Verdächtige, der Polizeiangaben zufolge aus Bangladesch stammt, konnte durch ein Familienvisum in die USA einreisen. Nach dem versuchten Anschlag verlangte der US-Präsident, den Familiennachzug für Einwanderer abzuschaffen.

Der Kongress müsse das «schwache Einwanderungssystem anpassen, da es viel zu vielen gefährlichen und unzureichend überprüften Menschen ermögliche, einzuwandern», erklärte Trump wenige Stunden nach der Explosion in der New Yorker U-Bahn.

Im Stadtzentrum von New York hatte ein Mann an einem Busbahnhof einen selbst gebauten Sprengsatz gezündet. Bürgermeister Bill de Blasio sprach von einem «versuchten Terroranschlag». Neben dem mutmasslichen Einzeltäter wurden nach Behördenangaben drei weitere Menschen verletzt. Ermittler gingen davon aus, dass der Mann einen Selbstmordanschlag hatte ausführen wollen.

Bei dem Sprengsatz habe es sich um eine Art Rohrbombe gehandelt, die der mutmassliche Täter an seinem Körper getragen habe, sagte der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo. Es sei eine amateurhaft zusammengebaute Konstruktion gewesen. Der Verdächtige sei 27 Jahre alt und stamme aus Bangladesch, teilte die Polizei mit. Laut Medienberichten soll er als Taxifahrer gearbeitet haben.

Quelle: sda 12.12.2017

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