Foto: Keystone

Aargau

Tele M1-Kameramann von Lawine verschüttet

Der Kameramann hatte grosses Glück. Nach fast 4 Stunden in den Schneemassen konnte er praktisch unverletzt geborgen werden.

Die Lawine war heute Morgen um etwa 06.00 Uhr beim Hospiz des Grossen St. Bernhards niedergegangen. Dabei wurde der Tele M1-Kameramann von den Schneemassen erfasst, wie der Direktor der Stiftung Barry, Claudio Rossetti, der sich vor Ort befand, auf Anfrage von Radio Argovia sagte.

"Wir hörten ihn unter den Schneemassen schreien", schilderte Rossetti die dramatische Situation. Der Verschüttete konnte schliesslich nur leicht verletzt aus den Schneemassen befreit werden.

Der Kameramann hatte sich am frühen Morgen vom Hospiz entfernt, um noch einige Aufnahmen zu machen. Er habe aber niemanden über sein Vorhaben informiert. Die Lawine habe sich oberhalb des Hospizes gelöst und an der italienischen Grenze in den See ergossen.

Der Verunglückte gehörte zu einer rund zehnköpfigen Gruppe, die gestern mit Bernhardinerhunden zum Hospiz aufgestiegen war. Der Tele M1-Kameramann machte Aufnahmen für eine Reportage über Lawinensuchhunde. Es gehe ihm recht gut, erklärte der stellvertretende Tele M1-Chefredaktor Matthias Ackermann. Man sei froh, dass ihm nicht mehr passiert sei und der Vorfall recht glimpflich ausgegangen sei.

Olivia Folly

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