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Seebeben vor Kos: Das grosse Aufräumen steht an

Ein starkes Seebeben hat in der Nacht auf Freitag die Touristenregion in der Ägäis vor Kos und Bodrum erschüttert.

Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben - laut neusten Medienberichten wurden mehr als 500 weitere verletzt, darunter eine Schweizerin, wie das Aussendepartement (EDA) bestätigte. Die Zahl steigt stündlich. Der Reiseanbieter Hotelplan Schweiz hatte am Freitagmorgen mitgeteilt, es befänden sich 379 Reisegäste auf Kos und sechs Touristen im nur rund 15 Kilometer entfernten türkischen Bodrum. Sie bieten den Betroffenen eine frühzeitige Rückreise an. Geben gleichzeitig aber Entwarnung für diejenigen, die noch eine Reise in die beliebte Ferienregion geplant haben. 

Das grosse Aufräumen steht an

Die Lage hat sich zwischenzeitlich wieder etwas beruhigt. Trotzdem gab es nach dem starken Seebeben vereinzelte Nachbeben mit der Stärke 4 bis 5. Deshalb werden auch in dieser Nacht wieder viele Personen unter freiem Himmel schlafen - aus Angst vor einem weiteren Erdbeben. Die Hotels sind im Vergleich zu den alten Häuser aus den 1930er-Jahren kaum betroffen, zumindest von aussen ist nichts ersichtlich. 

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