Quelle: TeleM1

Birrfeld

Pilot bei Absturz in der Nähe vom Flugplatz Birrfeld getötet

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in der Nähe des Flugplatzes Birrfeld in Lupfig AG ist am späten Dienstagnachmittag der Pilot getötet worden. Das Flugzeug zerschellte in einem Feld und brannte vollständig aus.

Das Kleinflugzeug sei um 17.15 Uhr vom Flugplatz Birrfeld aus gestartet, sagte Polizeisprecher Bernhard Graser auf Anfrage zum Unfallablauf. Noch in der Startphase habe er die Kontrolle über das Flugzeug verloren und sei praktisch senkrecht abgestürzt und am Boden zerschellt.

«Sichtbar ist nur noch ein Wrack, das nicht mehr als Flugzeug erkennbar ist», sagte der Polizeisprecher weiter. Die Feuerwehr habe den Brand löschen können. Die Absturzstelle befinde sich unmittelbar bei der Autobahn A1. «Insofern haben wir noch Glück gehabt, dass das Flugzeug auf das daneben liegende Feld abstürzte», sagte er weiter.

Polizeisprecher: «Das Flugzeug stürzte fast senkrecht ab»
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Knapp an einer Katastrophe vorbei

Glück im Unglück hatten die vielen Pendler auf der A1. «Wenn das Flugzeug auf die Autobahn gestürzt wäre im Feierabendverkehr, wäre es zu einer Katastrophe gekommen», sagte Bernhard Graser am Unfallort.

Wegen des dichten Pendlerverkehrs auf der Autobahn A1 haben viele Autofahrer den Unfall beobachtet. Einige sogar aus nächster Nàhe. Eine Argovia-Hörerin schilderte den Unfall so: 

«Das Flugzeug prallte ca. 50 Meter neben uns, hinter einem Gebüsch, zu Boden. Alles was wir noch gesehen haben war ein Feuerball und schwarzer Rauch. Wir hatten erst Angst, das das Kleinflugzeug auf unsere Fahrbahn knallt.»

Beim getöteten Piloten habe es sich um einen erfahrenen Piloten gehandelt. Die Identität wurde zunächst nicht bekannt gegeben. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) hat eine Untersuchung zur Klärung der Absturzursache eingeleitet.

Pilot bei Absturz in der Nähe von Flugplatz Birrfeld getötet

Im Interview mit Keystone-SDA äussert sich der Polizeisprecher Bernhard Graser zum Absturz.

Quelle: sda

Manuel Wälti

Quelle: Radio Argovia / SDA 14.5.2019

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