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Aargau

Mehr Kompetenzzentren für die Aargauer Berufsbildung

Der Regierungsrat beschliesst ein neues Standortkonzept für die Berufsschulen im Kanton Aargau.

Der Regierungsrat zielt darauf ab, im Kanton Kompetenzzentren zu schaffen, um für die Zukunft gewappnet zu sein und die Ausbildungsqualität erhöhen zu können. Zudem sollen mit dem neuen Standort-Konzept mehr als 4 Millionen Franken jährlich eingespart werden. Gleichzeitig soll aber auch die Auslastung der einzelnen Berufsschulen verbessert werden, wie der Regierungsrat mitteilt.

Konkret werden von den aktuell sieben Standorten der gewerblich-industriellen Berufsschulen zwei Standorte ab August 2020 nicht mehr berücksichtigt: Es sind dies die Standorte Rheinfelden und Wohlen. Philippe Elsener, Rektor der Berufsbildungszentrums Freiamt, ist zwar enttäuscht über den Entscheid, sieht aber auch die Herausforderungen, die der Kanton Aargau bei der Ausarbeitung des Standort-Konzepts zu meistern hatte.

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Gleichzeitig wird die Zahl der Schulen für kaufmännische Berufe und den Detailhandel von sieben auf vier reduziert. Das Berufsbildungszentrum Zofingen verliert seinen KV-Ausbildungsbereich, was Roger Meier, Rektor des Berufsbildungszentrums Zofingen, bedauert.

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Währenddessen soll das KV Lenzburg Reinach an beiden Standorten - also in Lenzburg UND Reinach - in Zukunft bei der Berufszuteilung nicht mehr berücksichtigt werden. Für Andreas Schmid, Rektor vom KV Lenzburg Reinach, ist das absolut unverständlich.

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Das neue Standort-Konzept für Aargauer Berufsschulen soll ab dem Schuljahr 2020/2021 umgesetzt werden.

Nadine König

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