Anschläge Sri Lanka: Augenzeuge Marc Jaisli
SRI LANKA

Marc Jaisli nach Anschlägen: «Wir hatten grosses Glück»

Der Aargauer Marc Jaisli und seine Freundin verbringen derzeit ihre Ferien in Sri Lanka - ganz in der Nähe einer Kirche, die Ziel der aktuellen Bombenanschläge wurde.

Insgesamt acht Bombenanschläge auf Hotels und Kirchen in Sri Lanka haben am frühen Ostersonntag nach Angaben der Behörden über 200 Todesopfer gefordert. In einer Kirche in Negombo, rund 40 Kilometer nördlich der Hauptstadt Colombo, kamen bei einer Explosion 67 Menschen ums Leben. In Negombo hält sich derzeit der Aargauer Marc Jaisli mit seiner Freundin auf. Die beiden verbringen ihre Ferien in Sri Lanka.

Anschläge Sri Lanka: Zusammenfassung/Reaktionen

«Wir sind schockiert»

Radio Argovia konnte Marc Jaisli telefonisch kontaktieren. Der Bäckermeister aus Buchs sagt, es sei ein «Scheissgefühl», noch am Samstag Abend hätten er und seine Freundin beobachtet, wie hunderte Menschen ausserhalb einer Kirche friedlich die Ostermesse feierten - und am Sonntag Morgen hätten sie von den Anschlägen erfahren.

Die Szene im Hotel sei bereits kurz nach dem Anschlag auf eine Kirche in Negombo grotesk gewesen: Das Leben der Gäste und der Angestellten gehe weiter, wie wenn nichts gewesen wäre. Eine thailändische Hochzeitsgesellschaft habe fröhlich gefeiert, so Jaisli. Aber auch ausserhalb des Hotels habe er keine Panik feststellen können. Aber der Schock bei Marc Jaisli und seiner Freundin sitzt tief: «Wir nahmen uns heute Morgen fast weinend in die Arme und sagten uns: Jetzt hatten wir extrem Glück».

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Quelle: CH Media Video Unit

Urs Hofstetter