Foto: Polizeipräsidium Konstanz

Schweiz

Lebensmittel auch in der Schweiz vergiftet?

In Deutschland will eine unbekannte Person durch Vergiftung von Babynahrung mehrere Millionen Euro erpressen.

In Friedrichshafen am Bodensee hat ein unbekannter Mann in einem Supermarkt mehrere Gläser Babynahrung mit einer Giftsubstanz versehen. In einer E-Mail fordert der Erpresser mehrere Millionen Euro, ansonsten werde er weitere Lebensmittel in Deutschland und weiteren Ländern manipulieren. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren - auch in der Schweiz.

Schweiz bis jetzt nicht betroffen

Auf Anfrage von Radio Argovia haben die vier grossen Schweizer Detailhändler Migros, Coop, Aldi und Lidl ähnlich geantwortet: Es gebe zur Zeit keinen Hinweis, dass auch die Schweiz von dem Lebensmittel-Vergifter ins Visier genommen worden sei. «Coop ist nach jetzigem Wissensstand nicht betroffen», teilte die Coop-Medienstelle schriftlich mit.

Verbraucher sollen vorsichtig sein

Die Ermittler raten aber den Konsumenten, auf jeden Fall beim Kauf von Lebensmitteln aufmerksam zu sein. Das Bundesamt für Lebensmittel und Veterinärwesen BLV verweist auf die Behörden in Baden-Württemberg. Auf ihrer Homepage (Verbraucherschutz Baden-Württemberg) könne man alle wichtigen Hinweise und Verhaltensregeln nachlesen, so das BLV.

Urs Hofstetter

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