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Grosser Rat

Keine Steuererhöhung im Aargau

Im Aargau soll der Steuerfuss in den nächsten Jahren nicht erhöht werden. Auch geplante Sparmassnahmen bei der «Dargebotenen Hand» fielen im Grossen Rat durch. Zu reden gab am Nachmittag aber auch eine Praktikumseinladung an SVP-Fraktionspräsident Jean-Pierre Gallati

Die Aargauer Regierung wollte den Beitrag für das Hilfsangebot "Dargebotene Hand" reduzieren und so den Finanzhaushalt sanieren. Der Grosse Rat wollte es anders. Das Angebot erhält weiterhin 50'000 Franken pro Jahr. Das beschloss das Parlament nach emotionaler Diskussion mit 72 zu 53 Stimmen.

Dargebotene Hand im Glück
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Parlament will keine Steuererhöhung

Gegen die Steuererhöhung stimmten SVP, FDP und CVP. Die SP machte sich für eine Erhöhung des derzeitigen Ansatzes von 94 Prozent stark. Es könne auch der Steuertarif für die Vermögen erhöht werden, hiess es.

Jean-Pierre Gallati als Praktikant ins KSA?

Zu reden gab am Nachmittag auch eine Einladung von KSA-CEO Robert Rhiner an SVP-Fraktionspräsident Jean Pierre Gallati. Dies zum 130-Jahr-Jubiläum des Kantonsspitals. Auslöser war ein Votum des SVP-Mannes im Grossen Rat, in dem er sich für mehr Dividenden-Zahlungen durch das KSA stark machte. 

SVP-Gallati als KSA-Praktikant?
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Stephan Weber

Quelle: SDA 28.11.2017

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