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Aargau

Gutes Geschäftsjahr für die AKB

Die Aargauische Kantonalbank hat 2017 so viel Geld eingenommen wie noch nie. Auch der Gewinn ist gestiegen. Der Kanton erhält trotzdem aber etwas weniger Geld als vor einem Jahr.

Die Aargauische Kantonalbank hat im vergangenen Jahr mit 145,6 Millionen Franken den zweithöchsten Jahresgewinn ihrer Geschichte erzielt. Der Kanton Aargau als Besitzer darf sich auf einen Zustupf von 96 Millionen Franken in die Staatskasse freuen. Das sind allerdings 3 Millionen Franken weniger als im vergangenen Jahr, als eine Rekord-Gewinnausschüttung ausbezahlt worden ist. Im Vergleich zu 2016 konnte die AKB ihren Jahresgewinn um 2,4 Prozent steigern. Das Rekordergebnis von 155,4 Millionen Franken aus dem Jahre 2015 konnte allerdings nicht erreicht werden. AKB-Chef Pascal Koradi ist äusserst zufrieden mit dem Ergebnis. Noch wichtiger sei ihm jedoch, dass die Kunden zufrieden seien. Und er sei stolz darauf, dass die AKB zahlreiche neue Kundinnen und Kunden gewinnen konnte. Pascal Koradi, der von 2012 bis 2016 noch Finanz-Chef bei der Post war, äusserte sich auch zum Postauto-Skandal. Er betonte, er habe nichts von den Buchhaltungs-Tricks bei der Postauto AG gewusst. Hätte er Verdacht geschöpft, so hätte er das gemeldet, erklärte Koradi auf Anfrage von Radio Argovia.

Olivia Folly

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