Foto: Keystone / Thomas Delley

Fussball

FC Aarau - FC Zürich wird wiederholt

Die Disziplinarkommission kommt zum Schluss, dass dem FC Aarau für den Lichtausfall in der Partie vom 13. März 2017 gegen den FC Zürich kein Fehlverhalten vorzuwerfen ist.

Die Swiss Football League wird die Begegnung in den kommenden Tagen nach Rücksprache mit den Klubs und den Behörden neu ansetzen, wie es in einer Mitteilung heisst.

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Am 13. März 2017 um 19.45 Uhr hätte das Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Aarau und dem FC Zürich im Stadion Brügglifeld in Aarau angepfiffen werden sollen. Wegen eines Stromausfalls entschied der Schiedsrichter, den Spielbeginn auf 20.10 Uhr zu verschieben. Als das Licht nach 30 Sekunden Spielzeit erneut ausfiel und der Spielleiter keine Möglichkeit sah, das Spiel innert der reglementarisch vorgeschriebenen Frist von 30 Minuten wieder aufzunehmen, brach er die Partie um 20.30 Uhr ab.

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Aufgrund der Vorkommnisse eröffnete die Disziplinarkommission der SFL ein Verfahren. Im Rahmen der Ermittlungen gab die Kommission eine neutrale, externe Expertise in Auftrag. Daraus geht klar hervor, dass der FC Aarau weder für den fraglichen Lichtausfall an sich verantwortlich gemacht werden kann, noch dafür, dass es unmöglich war, den Schaden innerhalb der Frist zu beheben, was eine Austragung des Spiels ermöglicht hätte.

Gestützt auf diese Erkenntnisse stellt die Disziplinarkommission in ihrem Urteil fest, dass dem FC Aarau kein Fehlverhalten vorzuwerfen ist. Weil die Begegnung ohne Verschulden der einen oder anderen Mannschaft nicht beendet werden konnte, wird die SFL die Partie zwischen dem FC Aarau und dem FC Zürich in Absprache mit den beiden Klubs und den Behörden neu ansetzen. Der Entscheid der Disziplinarkommission ist endgültig und nicht anfechtbar.

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