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«Der Kader ist zu schlecht»

Zwei Punkte in vier Spielen in der Meisterschaft, und im Schweizer Cup gegen einen Unterklassigen ausgeschieden. Das sind die Zahlen zum Saisonstart des FC Aarau.

Der FC Aarau verliert gegen den 1.-Ligisten FC Echallens in der ersten Runde mit 1:2 und scheidet aus dem Schweizer Cup aus. «Wir sind alle sehr enttäuscht und müssen langsam aufwachen», ärgerte sich FCA-Sportchef Raimondo Ponte im Interview mit Radio Argovia nach dem Spiel.

Aber nicht nur die Führungsriege ist enttäuscht, auch die Fans leiden unter den schlechten Resultaten. «Das tut weh. Der Saisonstart ist misslungen, das ist einfach schlecht», sagt Thomas Studer, Präsident des Fanclubs Aarau 1981, dem ältesten FCA-Fanclub.

Zu wenig Qualität

Man könne nicht den Trainer für die schlechten Resultate zur Verantwortung ziehen, führt Studer aus. «Der Kader hat zu wenig Qualität, um vorne mitspielen zu können». Die schlechte Personalpolitik ziehe sich nun schon mehrere Jahre hin. «Es braucht jetzt einen Schnitt, auch wenn es schmerzt. Einige Spieler können auf diesem Niveau nicht mehr mitspielen», so Studer weiter.

FCA-Vorstand bleibt stumm

Der Vorstand des FC Aarau wollte auf Anfrage von Radio Argovia keine Stellung zum schlechten Saisonstart und zum Ausscheiden im Schweizer Cup nehmen. Man habe am Nachmittag eine Vorstandssitzung und wolle morgen Dienstag informieren.

Die FCA-Spieler haben bereits am Sonntag die Chance, sich zu rehabilitieren. Dann ist der Super League-Absteiger FC Vaduz zu Gast auf dem Brügglifeld.

Tim Eppler

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