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Aargau

Anwohner von Spreitenbach wehren sich gegen «Ghetto»-Image

Am Samstag wurde bei einer Massenschlägerei mit 30 Involvierten in Spreitenbach eine Person mit einer Stichwaffe am Bein verletzt.

Nach dem Vorfall am Wochenende wehren sich die Anwohner von Spreitenbach gegen den Eindruck, dass Spreitenbach ein «Ghetto» ist. Das zeigt eine Umfrage von Radio Argovia.

Ein 15-jähriges Opfer aus Dietikon wurde nach der Schlägerei ins Kantonsspital Baden überführt. Es befindet sich ausser Lebensgefahr.

Grund für die Massenschlägerei war offenbar die Rivalität zwischen zwei Jugendbanden aus Dietikon ZH und Spreitenbach AG. Beide Banden hatten das Ziel, sich krasser als die andere zu zeigen, am Samstag eskalierte dann der Streit. Am Sonntagabend wurde ein 16-Jähriger verhaftet – er ist geständig. Die Polizei klärt zur Zeit immer noch die genauen Umstände.

Das war die Massenschlägerei in Spreitenbach
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Das Phänomen, dass sich Jugendliche gegenseitig messen wollen und es dabei auch immer häufiger zu Gewalteskalationen kommt, ist laut Jugendpsychologe Alan Guggenbühl nicht neu.

Phänomen von Jugendgewalt ist nicht neu
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Quelle: az Aargauer Zeitung 4.3.2019

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