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Nach Echo-Eklat: Veranstalter sagt umstrittenes Konzert ab

Mehrere Künstler haben ihren Award nach der Verleihung zurückgegeben. Nun wurde auch ein Konzert der beiden Rappern Kollegah und Farid Bang in der Schweiz abgesagt.

«Wegen mir sind sie beim Auftritt bewaffnet - Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen» ist nur eine der vielen kontroversen Zeilen, welche die deutschen Rapper Kollegah und Farid Bang in ihren Songs benutzen. Sie schreiben homophobe und menschenverachtende Songzeilen. Trotzdem wurden die beiden Musiker letzte Woche beim Musikpreis Echo mit einem Award ausgezeichnet. Viele Musiker, welche an der Veranstaltung waren, reklamierten über den Preis.

Jetzt geht der Kampf eine Runde weiter. So hat der Pianist Igor Levit seinen «Klassik-Award» zurückgegeben. Klaus Voormann wurde für sein Lebenswerk geehrt - die Trophäe gab er zurück. Ebenso setzten auch der Dirigent Enoch zu Guttenberg sowie Marius Müller-Westernhagen ein Zeichen. Westernhagen gab alle gewonnenen Echo-Awards zurück.

Die beiden umstrittenen Musiker haben bald auch ein geplantes Konzert in der Schweiz. Die Schweizer Politik wehrt sich jetzt.

Schweizer Aufstand gegen Kollegah und Farid Bang
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Mittlerweile ist klar: Das Konzert der beiden Rapper ist definitiv abgesagt.

André Sauser

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