Vizeammann Markus Schneider freut sich nach seiner Wahl zum Stadtammann, anlässlich des zweiten Wahlgang im Stadthaus in Baden

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Wahlen

Markus Schneider (CVP) ist neuer Stadtammann von Baden

Die Nachfolge des abgewählten Badener Stadtammanns Geri Müller (Grüne) ist bestimmt. Mit Markus Schneider erhält Baden wieder einen bürgerlichen Stadtpräsidenten.

Der 52-jährige Schneider erhielt 2493 Stimmen. Er konnte auf die Unterstützung von FDP und SVP zählen. Schneider hatte bereits im ersten Wahlgang für das Stadtpräsidium am meisten Stimmen erhalten. Schneider, Mitglied der Geschäftsleitung der Securitas AG, gehört seit 2012 dem Stadtrat an. Seit 2013 ist er Vizeammann.

Markus Schneider: «Ich freue mich extrem auf die Herausforderung.»

Quelle: TeleM1

Der parteilose Stadtrat Erich Obrist unterlag mit 2246 Stimmen. Der frühere SP-Politiker versteht sich als linker Politiker. Auf dem dritten Platz landete die parteilose Stadträtin Sandra Kohler. Die Quereinsteigerung vereinte nur 734 Stimmen auf sich.

Neue Vizepräsidentin ist Regula Dell'Anno-Doppler. Sie wurde mit 2906 Stimmen gewählt. Sie überrundete Philippe Ramseier (FDP, 2492 Stimmen).

Sandra Kohler: «Es ist so, wie es ist.»

Quelle: TeleM1

In der sieben Mitglieder zählenden Stadtregierung hält die CVP zwei Sitze. FDP, SP und Grüne (team Baden) belegen je einen Sitz. Zwei Mitglieder sind parteilos.

Müller stolperte über Affäre

Im ersten Wahlgang am 24. September war der bisherige Stadtammann Geri Müller wegen seiner "Nackt-Selfie"-Affäre vom Sommer 2014 abgewählt worden. Bei der Wahl in den Stadtrat übersprang er zwar das absolute Mehr, schied jedoch als überzählig aus.

Interview mit Erich Obrist
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Bei der hinfälligen Wahl zum Stadtammann verpasste Müller das absolute Mehr deutlich. Müller war seit 2013 Stadtammann von Baden. Seit 2006 gehörte der frühere Nationalrat und Grossrat dem Stadtrat an. Der 57-Jährige erhält nach dem revidierten Besoldungsreglement noch während zweier Jahre ein halbes Jahresgehalt von 115'000 Franken.

Erich Obrist: «Ich wollte mich nicht verbiegen»

Quelle: az Aargauer Zeitung

Quelle: sda 26.11.2017

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