Unwetter

Polizei zählt über 80 Meldungen: Sturm Sabine zieht über den Aargau – und zwingt eine Gemeindeverwaltung zum Schliessen

Das aktuelle Sturmtief «Sabine» sorgte auch im Aargau für Aufregung. Bei der kantonalen Notrufzentrale gingen mehr als 80 Meldungen ein.

Im Gegensatz zu anderen Teilen der Schweiz beziehungsweise Europas wurde der Aargau vom Sturm «Sabine» nur glimpflich getroffen. Laut der Kantonspolizei Aargau gingen seit Sonntagabend mehr als 80 Meldungen bei ihr ein, vor allem wegen umgestürzter Bäume und Baustellenabschrankungen, die Strassen blockierten.

Die Meldungen kamen mehrheitlich aus dem nördlichen Kantonsteil, etwa aus dem Fricktal, dem Zurzibiet und der Region Brugg. Wegen der Meldungen kam es zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen im ganzen Kanton.

Zur wohl kuriosesten Folge des Sturms kam es in Besenbüren. Die Verwaltung der Gemeinde im Bezirk Muri bleibt wegen «höherer Gewalt», sprich wegen des Sturms, bis Mittwoch geschlossen. Dies geht aus dem Anrufbeantworter der Gemeinde hervor.

Kantonsstrasse gesperrt

Wie schon letzte Woche ist die Kantonsstrasse zwischen Hermetschwil-Staffeln und Bünzen wegen des Sturms gesperrt. Die Feuerwehr Freiamt Mitte hat die Strassensperrung kurz vor 10 Uhr veranlasst und wird diese aus Sicherheitsgründen aufrecht erhalten. Ein Aufenthalt auf der Strecke, die durch ein Waldgebiet führt, ist aktuell zu gefährlich. Das Forstamt werde sich anschliessend an die Arbeit machen.

Foto: Marc Ribolla

«Sabine» richtete in den Kantonen Aargau und Solothurn erhebliche Schäden an

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Quelle: TeleM1

(gia)

Quelle: Aargauer Zeitung