Verkehr

60 Unfälle wegen Schneefall im Aargau – Autolenker kracht beim Überholen in ein Räumungsfahrzeug

Im ganzen Land ist es am Dienstag wegen der starken Schneefälle zu vielen Kollisionen gekommen – so auch im Aargau. Verletzt haben sich dabei aber nur wenige Personen. Weiterhin gilt eine Warnung wegen des Niederschlags.

Auf der Staffelegg kamen die Lastwagen kaum mehr voran, andernorts kam es zu Blechschäden. Der Schnee hielt die Verkehrsteilnehmer, aber auch die Kantonspolizei im Aargau auf Trab. Am Mittwochmorgen waren der Kapo Aargau rund 60 Unfälle in Zusammenhang mit den starken Schneefällen vom Dienstag bekannt. In den meisten Fällen gingen die Unfälle aber glimpflich aus, es handelt sich in keinem Fall um etwas Gravierendes.

Wegen Überholmanöver Schneeräumungsfahrzeug kollidiert

Einem Autofahrer wurde der Ausweis abgenommen. Der 21-Jährige setzte auf der Birmenstorferstrasse trotz schneebedeckter Strasse zum Überholen an und kollidierte im Anschluss mit einer Schaufel eines Schneeräumungsfahrzeugs, welches in der Einmündung zur Juchächerstrasse stand.
Der Lenker wurde bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht und musste seinen Führerausweis zu Handen der Entzugsbehörde abgeben. Verletzt wurde bei diesem Unfall aber niemand.
Trotzdem zieht die Kapo Aargau eine erfreuliche Bilanz nach den Schneefällen am Dienstag. Während des vergangenen Schneefalls ereigneten sich 59 Verkehrsunfälle, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Es entstand mehrheitlich Blechschaden, ein paar wenige Personen seien leicht verletzt worden.

Werbung

Quelle: TeleM1

Doch nicht nur auf den Strassen, sondern auch auf den Schienen sorgte der viele Schneefall für Verkehrsbehinderungen, Verspätungen und vereinzelten Ausfällen, wie etwa der S26. Diese musste, laut Lautsprecherdurchsage am Bahnhof Wohlen, aufgrund «starken Schneefalls» ausfallen. Bis am Mittwochabend gilt für den Kanton Aargau weiterhin eine Warnung der Stufe 3 wegen starken Schneefällen.

Werbung

Quelle: CH Media Video Unit / BRK

Weitere, aktuelle Polizeibilder:

Quelle: AZ