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3:5-Heimniederlage: EHC Olten kann im Kleinholz nicht mehr gegen GCK Lions gewinnen

Am Dienstagabend entschied sich, wer die Führung in der Halbfinalserie übernimmt.
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3:5-Heimniederlage

EHC Olten kann im Kleinholz nicht mehr gegen GCK Lions gewinnen

Die Halbfinalserie zwischen dem EHC Olten und den GCK Lions ging am Dienstagabend in die dritte Runde. Die Junglöwen haben den Powermäusen das Leben einmal mehr schwer gemacht und sicherten sich mit einem 5:3-Sieg erneut die Führung in der Serie.

EHCO-Headcoach Gary Sheehan vertraute der gleichen Mannschaft, die am Sonntag in Küsnacht in Spiel 2 das Re-Break realisiert hatte. Sebastian Selin kam also zu einem weiteren Einsatz, François Beauchemin musste auf der Tribüne Platz nehmen.

Zögerlicher Einstieg des EHCO in die Partie

Der EHC Olten startete äusserst verhalten in die Partie und hatte in der Startphase bei zwei Pfostenschüssen der Lions Glück, nicht schon früh in Rückstand zu geraten. Nach exakt 10 Minuten war das 0:1 dann doch Tatsache: Robin Leone drückte den Puck nach einem Abpraller von Dominic Nyffeler über die Linie.

Auch nach dem Rückstand fand Olten nicht in die Spur. Es waren weiterhin die Lions, die das Spiel diktierten und den zweiten Treffer nur knapp verpassten. Erst nach rund 12 Minuten und einem Pfostentreffer von Sebastian Selin schien der EHCO so langsam zu erwachen.

Sheehan wechselte in dieser Phase zudem temporär die Center der beiden ersten Linien aus. Das EHCO-Offensivspiel gewann dadurch an Schwung, der Ausgleich wollte trotz einigen guten Chancen im ersten Drittel aber nicht mehr fallen – auch nicht zu Beginn des Mittelabschnitts, den der EHCO in Überzahl beginnen konnte.

Rückstand auch nach dem Mitteldrittel

Olten versuchte im Mittelabschnitt etwas stärker, das Spielgeschehen in die Hand zu nehmen. Viel Torgefahr brachten diese Bemühungen aber nicht ein. Im Gegenteil: Das nächste Tor gehörte wieder den Gästen. Die Lions durften im Slot gleich drei Mal abschliessen, Kimo Gruber war am Ende erfolgreich.

Die Oltner Reaktion folgte auf dem Fuss: Nur zwei Minuten nach dem zweiten Gegentreffer verkürzte Dominic Weder für die Powermäuse. Andri Spiller hatte zuvor den Puck in der Offensivzone zurückerobert. Stanislav Horansky hatte noch vor der Sirene nach einem Fehler in der Zürcher Hintermannschaft die goldene Chance auf den Ausgleich, Goalie Lorin Grüter blieb indes Sieger.

Schlag auf Schlag im Schlussdrittel

Olten sah sich wie in Spiel 1 zu Beginn des Schlussabschnitts also mit einem Rückstand konfrontiert. Anders als im ersten Spiel kam der EHCO in diesem Schlussdrittel aber früh zum Ausgleich: Jeremy Jabola Prada traf, schön lanciert von Giacomo Dal Pian. Die Oltner Freude währte allerdings nur kurz: Knapp drei Minuten nach dem Ausgleich liess sich Dominic Nyffeler auf der Fanghandseite von einem Schuss von Julian Mettler erwischen.

Der erneute Rückstand schien die Powermäuse kurz zu lähmen, nach einigen Minuten übernahm Olten aber wieder das Spieldiktat. Und kam prompt zum Ausgleich – erneut traf Jeremy Jabola Prada für die Dreitannenstädter. Aber auch dieses Mal hielt die Freude nicht lange an: Jan Neuenschwander bestrafte einen in der Defensivzone viel zu passiven Shift. In den letzten 5 Spielminuten drückte der EHC Olten immer wieder auf den Ausgleich, der jedoch trotz offensiver Präsenz einfach nicht fallen wollte. Schliesslich treffen die GCK Lions vier Sekunden vor Schluss ins leere Tor zum 5:3.

Weiter geht es in der Serie am Freitag auswärts in Küsnacht mit Spiel 4. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

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Quelle: 32Today
veröffentlicht: 5. März 2024 21:52
aktualisiert: 5. März 2024 21:59
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