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Wegen exotischen Zielen: Französisch ist bei Sprachreisen im Trend

Französisch lernt man heute in Guadeloupe, La Réunion oder Tahiti.

Es muss nicht immer Englisch sein. Gerade bei Jungen ist auch das Französisch wieder absolut im Trend, wenn es um Sprachreisen geht. Das bestätigt Claudio Cesarano, Geschäftsführer des Sprachreisen-Anbieters Linguista. Auch wenn die Romandie und Frankreich einen grossen Teil davon ausmachen, sind sicherlich auch exotische Destinationen wie etwa Tahiti, La Réunion oder Martinique angesagt. Sprachreisen werden oft mit Ferien verbunden. Ein anderer Grund ist, dass das Früh-Englisch zwar gefördert werde, das Französisch dabei aber etwas auf der Strecke bleibe.

Trotzdem ist es heute einfacher denn je, eine Sprache zu lernen. Dazu braucht es zum Beispiel einfach ein Smartphone und eine App. Wieso sind Sprachreisen aber dennoch im Trend? «Die Jungen suchen trotz Sozialer Medien die Begegnungen und Erlebnisse im wahren Leben», meint Cesarano. 

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Ein anderer Trend sei aber typisch für die Zeit. Es muss alles immer schneller gehen. Das gilt auch bei Sprachaufenthalten. Aus diesem Bedürfnis hat Claudio Cesarano mit Linguista das Format «French To Go» in der Stadt Nizza entwickelt. 

Bei diesem Konzept findet der Unterricht draussen statt: Die Schüler vertiefen während eines verlängerten Wochenendes nicht nur ihre Französischkenntnisse, sondern lernen auch die französische Kultur und den Lifestyle der Bewohner besser kennen. Die maximal vier Schüler erkunden von Freitag bis Sonntag mit ihrem einheimischen Lehrer die lebhafte Metropole an der Côte d’Azur. 

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