Foto: Keystone

Schweiz

"Es ist eine Tragödie - ein riesiger Schock"

Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann äussert sich zum tödlichen Unfall des französischen Skirennfahrers David Poisson in Kanada.

Das Schweizer Abfahrts-Männer-Team trainierte gestern zum Zeitpunkt des Unfalls auf der gleichen Strecke. Sie erlebten den Unfall hautnah mit. Viele hätten mit David Poisson einen guten Freund verloren, der Schock sitze tief, sagt Urs Lehmann gegenüber Radio Argovia. Laut Aussage des Swiss-Ski-Präsidenten fuhr der 35-jährige Franzose durch ein Sicherheits-Netz in den Wald und prallte gegen einen Baum. Im "Blick" erklärten Augenzeugen, die Strecke sei zu wenig gut gesichert gewesen. Darüber will Urs Lehmann nicht spekulieren. Jeder Athlet kenne das Risiko, wenn er an den Start gehe. Im Training bringe man allerdings nie die gleichen Sicherheits-Standards hin, wie das in Wengen oder Kitzbühl der Fall sei. Es sei jedoch verfrüht, jemanden etwas zu unterstellen, so Urs Lehmann. Ob das Schweizer Abfahrts-Team das Training in Kanada fortführen wird, ist noch nicht klar.

Quelle: Radio Argovia / Olivia Folly 14.11.2017

Argovia
  • Argovia
    Argovia