Schweiz

20 Millionen Menschen haben nicht ausreichend Nahrung

Die Glückskette sammelte Geld für die Opfer der Hungersnot in Afrika. Radio Argovia beteiligte sich an der Sammlung. Gemäss UNO-Angabensind mehrere Millionen Menschen in Ostafrika vom Hungertod bedroht.

Bundespräsidentin Doris Leuthard lancierte den Sammeltag. Dabei appellierte sie an die Solidarität mit den unschuldigen Opfern der Hungersnot in Somalia, Nigeria und dem Südsudan. Wenn jetzt geholfen werde, könne vielleicht noch das Schlimmste verhindert werden, sagte Leuthard.

Die Bundespräsidentin nahm selbst am 11. April 2017 in der Telefonzentrale im Fernsehstudio SRF in Zürich einige Spendenversprechen am Telefon entgegen. Sie tat es somit den über 500 Freiwilligen gleich, welche bis Mitternacht in Chur, Genf, Lugano und Zürich Anrufe entgegennahmen.

Die Bevölkerung konnte den Sammeltag über Facebook, Twitter und Instagram teilweise live miterleben und sich dank Interviews, Videos und Fotos ein genaueres Bild über die katastrophale Situation machen und sich dabei auch selber einbringen. Über den Hashtag #swisssolidarityforafrica konnte man auf Instagram und Twitter ein Zeichen setzen und sich an den Spenden beteiligen.

Die Glückskette und ihre Partnerhilfswerke hatten bereits Mitte März Alarm geschlagen und zu Spenden aufgerufen. Inzwischen wurden bereits über eine Million Franken an Spenden eingegangen, wie der Webseite der Glückskette entnommen werden konnte.

Spenden für die Opfer der Hungersnot in Afrika können weiterhin online auf www.glueckskette.ch, über die Swiss-Solidarity-App der Glückskette oder aber auf das Postkonto 10-15000-6 (Vermerk "Hungersnot in Afrika") überwiesen werden. 

Christian Albisser

Argovia
  • Argovia
    Argovia